Freeze. Summer in the City.

Freeze. Bauchtaschen, bedruckt oder recycelt. Ein Fahrrad als Info-Point. Eingefrorene Konten. Html-Expertise. Ein Youtube-channel aber nur als storage. Der öffentliche Telegram Kanal. Keep in touch. Lange Zungen, die sich auf Portrait-Fotos strecken und verwickeln in Diskussionen.. über Details. Aber die sind politisch. Jour fixe, wöchentliche Treffen im Homeoffice. Protokolle und Updates. Geschäftsführung in hierarchiefreien Zonen, Summer in the HafenCity, Pudel, in den wir ausgeführt und Einkäufe, die erledigt werden wollen.

Fetzen aus der letzten Woche, die in meinem Kopf herumschwirren. Treffen Total. The total meeting. The ultimate gathering. Ein bisschen pathetisch und irgendwie schräg, weil dann doch sehr bodenständig dieser Titel für das, was es ist. 25 Künstler*innen verbringen 4 Wochen lang Zeit miteinander. Tanz – Recherche – Training – Experiment – Tourismus auf K3 und im öffentlichen Raum. (Nochmal auf Englisch: dance – research – training – experiment – site-seeing) Viele von ihnen sind Akteur*innen der so called „Freien Szene“ Hamburgs. Und dann gibt es da die „Internationalen“. Sie alle, diese 25, sind kein Kollektiv, aber mehr als ein Haufen von Individuen. (Why are we afraid of collectivity?) Sie treffen sich jeden Tag zum Mittagessen. Antonia kocht. Sie nennen sich temporäres Ensemble, eine gewachsene Struktur. Do they like each other? Do they like each other’s work, aesthetics, ideas? Ursina says that it’s about supporting each other independently from artistic preferences, taste, proximity to the others‘ thoughts. So, … this is not about friendship even if some of them might be friends. It’s not about doing something together in a big group. But maybe it’s more about sharing and producing the same (and acceptable) working conditions for everybody. 100.000€ Förderung aus dem Elbkulturfonds macht das möglich. Sie können sich bezahlen für diese 4 Wochen Arbeit. Arbeit, die sonst eher nicht bezahlt wird, sagt Greta. Sie müssen nicht fertig werden. Es gibt keine deadline. Kein Produkt. Oder vielleicht doch. Aber anders: viele Momente, Momente, in denen Öffentlichkeit entsteht; in denen ein Publikum – you, dear audience! – teilhaben kann. Es gibt online eine Karte, auf der Du die aktuellen und zukünftigen Veranstaltungen und zugehörige Orte sehen kannst. Sie verschließen sich nicht, they won’t hide. Sie sind Tourist*innen in der eigenen Stadt. Sie schwärmen aus, spazieren rückwärts mit Spiegel oder vorwärts mit Smartphones, halten Händchen, joggen durch den alten Elbtunnel. Sie sind überall und nirgends. Und ich werde ihnen auf den Fersen sein. (Das klingt jetzt sehr nach Heist Movie.) Ah sorry.. ich habe mich noch nicht vorgestellt: I was engaged to document this experimental process through writing. And I am a bit confused. Sprachverwirrt. Ich treffe die Wahl der Arbeitssprache danach, wen ich adressiere. Aber woher weiß ich, wer das lesen will? Language is a sandwich. That’s what I heard in a sound recording of a conversation (performance) between two participants – Anja and Louise – something that happened at a former Treffen Total edition. Und das könnte mein etwas kryptisches aber inspirierendes Motto sein. In diesem Sinne. Kick off. See you on Monday. 10 am, QiGong by the river.

Heike Bröckerhoff
#documentation

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